Wenn etwas nicht funktioniert, finden wir schnell Erklärungen. Die Mitarbeitenden ziehen nicht mit, die Rahmenbedingungen sind schwierig, die Geschäftsleitung entscheidet falsch oder die Zeit fehlt.
Manchmal stimmt das alles. Und trotzdem bleibt eine Frage: Was liegt in meinem Einflussbereich?
Genau hier beginnt Verantwortung. Verantwortung bedeutet nicht, an allem schuld zu sein. Verantwortung bedeutet, den eigenen Handlungsspielraum zu nutzen.
Resiliente Führungskräfte stellen sich deshalb andere Fragen:
Nicht: “Wer ist schuld?” > Sondern: “Was kann ich beeinflussen?”
Nicht: “Warum funktioniert das nicht?” > Sondern: “Was ist der nächste sinnvolle Schritt?”
Drei Gedanken dazu:
1. Verantwortung beginnt bei der eigenen Haltung
Nicht jede Situation ist beeinflussbar, die eigene Reaktion darauf jedoch schon.
2. Verantwortung schafft Handlungsspielraum
Wer ständig Gründe sucht, findet selten Lösungen. Wer Verantwortung übernimmt, entdeckt Möglichkeiten.
3. Verantwortung ist ansteckend
Führungskräfte, die Verantwortung vorleben, fördern Eigenverantwortung im Team. Nicht perfekt, Aber glaubwürdig.
Verantwortung bedeutet nicht, alles alleine zu tragen. Sie bedeutet, den eigenen Einfluss bewusst wahrzunehmen und zu nutzen.
In der folgenden Checkliste finden Sie 6 konkrete Hebel, wie Sie Verantwortung im Führungsalltag stärken können.
Übrigens: Verantwortung bedeutet nicht, an allem schuld zu sein. Aber sie beginnt dort, wo Ausreden enden.
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